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Alcaraz triumphiert bei den Erste Bank Open 2026
Der große Triumphator der Erste Bank Open 2026 heißt Carlos Alcaraz Garfia. Der spanische Superstar (ATP-Rang 3) besiegte am Sonntag im Finale des mit 2.797.985 Euro dotierten ATP-500-Turniers in der mit 9800 Tennisfans den siebten Tag in Folge restlos ausverkauften Wiener Stadthalle den Australier Alex de Minaur (ATP 10) mit 6:1, 6:4 und gab damit auf dem Weg zu seinem ersten Wien-Titel keinen Satz ab. Es war der insgesamt 28. Turniersieg auf der ATP-Tour für Alcaraz Garfia und der vierte in diesem Jahr nach den Australian Open, Doha und Tokio.
Carlos Alcaraz Garfia erwischte einen perfekten Start in das Finale. Er nahm seinem um vier Jahre älteren Gegner die ersten beiden Aufschlagspiele ab und zog schnell auf 4:0 davon. Der Iberer ließ Alex de Minaur lediglich ein Game, nach 37 Minuten ging der erste Satz mit 6:1 an Alcaraz Garfia. Der zweite Durchgang war deutlich ausgeglichener und hochklassig. Das letztlich entscheidende Break gelang dem siebenfachen Grand-Slam-Champion zum 6:4. Nach einem spektakulären Ballwechsel verwandelte Alcaraz Garfia nach 1:27 Stunden Spielzeit seinen ersten Matchball und ließ sich anschließend vom begeisterten Publikum feiern. Für seinen Premierentriumph in Wien erhielt er einen Siegerscheck in Höhe von 523.305 Euro.
Auf die Frage, wie er es findet, dass nun auch sein Name auf der Wiener Siegerliste steht, antwortete Alcaraz Garfia bei der Pressekonferenz nach dem Match: „Das klingt großartig. Ich fühle mich privilegiert und bin wirklich glücklich, meinen Namen hier in Wien auf der Siegerliste zu sehen. Das wollte ich zu Beginn der Woche unbedingt erreichen, und ich bin sehr froh, dass es mir am Ende gelungen ist. Jetzt ist es Zeit, den Erfolg etwas zu genießen.“ Schon in seiner Rede bei der Siegerehrung hatte Alcaraz Garfia betont, wie wohl er und sein Team sich in Wien gefühlt haben. „Es war für uns eine tolle und emotionale Woche. Wir hatten eine gute Zeit auf dem Platz und abseits des Platzes. Es war die richtige Entscheidung, nach Wien zu kommen. Es war wirklich ein großartiges Turnier. 2021 war ich neu auf der Tour, aber ihr habt mich so gut behandelt, und ich fühle mich hier sehr wohl“, nahm er auch auf seinen ersten Wien-Start vor fünf Jahren Bezug.
De Minaur, der im Halbfinale den am Montag die Weltranglistenführung übernehmenden Deutschen Alexander Zverev bezwungen hatte, erkannte die Dominanz seines Endspielgegners auf scherzhafte Weise an: „Es ist echt nervig, gegen dich zu spielen“, sagte der Australier und ergänzte. „Für mich war es eine tolle Woche, ich fühle mich in Wien richtig zu Hause. Das ist ein Turnier, wo man sich freut, wieder dabei zu sein. Ich schätze es sehr, hier zu sein und bin stolz, im Finale gewesen zu sein. Heute hätte ich zwar gerne ein bisschen mehr erreicht, aber insgesamt war es eine positive Woche. Und es wird spannend, was das Jahr noch bringen wird (hinsichtlich einer Teilnahme an den Nitto ATP Finals; Anmerkung)“, sagte de Minaur, der aktuell auf dem achten und somit letzten Platz für das Saisonfinale ab Mitte November in Turin liegt.
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